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Wöchentliche Krypto-News: Russland marschiert in die Ukraine ein, Märkte stürzen ab

Wöchentliche Krypto-News: Russland marschiert in die Ukraine ein, Märkte stürzen ab


Der vergangene Monat war sowohl für den Kryptomarkt als auch für den Aktienmarkt ein hektischer, was größtenteils auf die aufgeheizte Situation zwischen Russland und der Ukraine zurückzuführen ist. In einem Moment schien die Situation zu deeskalieren und die Märkte reagierten positiv darauf, im nächsten schien alles wieder den Bach runterzugehen.

Dieser geopolitische Konflikt überschattete daher so ziemlich alle anderen Krypto-Nachrichten der vergangenen Woche, aber natürlich gab es auch andere Entwicklungen in der Kryptoindustrie. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Nachrichten der vergangenen Woche:

Russland marschiert in die Ukraine ein


Nach einer gefühlt sehr langen Zeit der Ungewissheit geschah gestern das fast Unvermeidliche: Russland marschierte in die Ukraine ein. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erklärte Putin in einer Videobotschaft, dass er eine spezielle Militäroperation genehmigt habe. Wenig später tauchten auf Social-Media-Plattformen allerlei schockierende Videos von explodierenden Raketen in der Ukraine auf.

Natürlich hat diese Nachricht auch Auswirkungen auf den Kryptomarkt, den Aktienmarkt und alle möglichen anderen Märkte. Es herrscht eine große Unsicherheit in der Welt und das ist normalerweise nicht gut für Investitionen (abgesehen von Silber, Gold und Öl).

Die Marktkapitalisierung der Kryptowährungen ist gestern um 11 % gefallen, und auch die Aktienmärkte sind in großem Umfang eingebrochen. Der russische Aktienmarkt fiel sogar um mehr als 50 %, da Europa und die USA mit erheblichen Sanktionen zu rechnen hatten.

Unsere Gedanken sind bei den Opfern und denjenigen, die sich derzeit in Gefahr befinden.

Geiselnehmer im Apple Store fordert 200 Millionen Euro in Kryptowährungen


Am Dienstagabend kam es zu einer Geiselnahme im Apple Store am Leidse Plein in Amsterdam. Gegen 17:40 Uhr ging bei der Polizei eine Meldung über eine mögliche Geiselnahme ein. Als die Beamten eintrafen, gab der Geiselnehmer sofort einen Schuss ab. Er hatte eine Handfeuerwaffe und eine halbautomatische Waffe dabei.

Der Geiselnehmer, forderte 200 Millionen Euro in Kryptowährung im Austausch für die Geisel.

Später am Abend gelang der Geisel die Flucht und sie rannte nach draußen. Der Geiselnehmer verfolgte ihn und wurde von einem Polizeiauto schwer getroffen. Der Geiselnehmer wurde jedoch nicht sofort ins Krankenhaus gebracht, sondern zunächst von Robotern untersucht, da es so aussah, als trüge er eine Bombenweste.

Am Mittwochnachmittag kam die Nachricht, dass der Geiselnehmer seinen Verletzungen erlegen ist.

Kanadisches Gericht fordert das Einfrieren von Kryptogeld


Die Proteste gegen die Covid-19-Maßnahmen in Ottawa in den letzten Wochen haben dazu geführt, dass die Bankkonten vieler Protestierender eingefroren wurden und der kanadische Premierminister Justin Trudeau sich auf das Notstandsgesetz berief, um Kryptotransaktionen zu erfassen.

Während die kanadische Regierung ihre Bemühungen verstärkt, den Geldfluss zu den Demonstranten zu stoppen, hat der Ontario Superior Court of Justice eine Mareva-Anordnung an die Bitcoin-Wallet Nunchuk geschickt, mit welcher der Inhaber der Wallet aufgefordert wird, Informationen über die Kampagne Freedom Convoy 2022 offenzulegen und beteiligte Vermögenswerte einzufrieren.

In einer offiziellen Antwort an den Ontario Superior Court of Justice antwortete Nunchuk, dass es ein "selbstverwahrendes, kollaboratives Multi-Sig Bitcoin-Wallet" ist und dass es ein "Software-Anbieter und kein verwahrender Finanzvermittler" ist.

Kurz gesagt bedeutet dies, dass Nunchuk die Gelder nicht verwalten kann, sondern nur die Software bereitstellt, mit der die Nutzer ihre eigenen Gelder verwalten können. Solange niemand die Schlüssel zu Ihrer Krypto-Wallet besitzt, kann niemand über Ihr Geld entscheiden, anders als bei einem Bankkonto.


Luc Smits van Oyen
Coinmerce news