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In den Medien werden Kryptowährungen wie Bitcoin oft mit Kriminalität in Verbindung gebracht. So heißt es beispielsweise, dass sie zur Durchführung krimineller Transaktionen genutzt werden, so wie es auch bei Fiatgeld der Fall ist. Außerdem sehen wir immer häufiger in den Nachrichten, dass Menschen Opfer von Diebstahl ihrer Bitcoins werden.
Um nicht selbst Opfer dieser Kriminellen zu werden, ist es wichtig zu wissen, wie sie vorgehen. So wissen Sie, was Sie tun können, um die Kriminellen auszutricksen.
Um eine Transaktion durchzuführen, benötigen Sie zwei Arten von Schlüsseln. Das sind öffentliche Schlüssel, die der Außenwelt bekannt sind, und private Schlüssel, die für andere geheim sind. Es ist wichtig, die privaten Schlüssel niemals mit anderen zu teilen.
Ein privater Schlüssel gibt Ihnen Zugriff auf die Kryptowährungen, die Sie besitzen. Bevor Sie diese Kryptowährungen versenden, signieren Sie die Transaktion mit diesem privaten Schlüssel. Das bedeutet: Wenn jemand anderes im Besitz Ihrer Schlüssel ist, kann diese Person auf Ihre Kryptowährungen zugreifen und sie versenden.
Daher ist es wichtig, dass Ihre privaten Schlüssel vor der Außenwelt geheim bleiben. Das erreichen Sie nicht nur, indem Sie sie an niemanden weitergeben, sondern auch, indem Sie die richtige Software verwenden.
Im Internet finden Sie viele Krypto-Börsen und Software-Wallets. Sie können Kryptowährungen auf einer Börse kaufen und sie anschließend in einem Software-Wallet aufbewahren. Es ist jedoch wichtig, die richtige Börse und das richtige Wallet zu wählen, damit Sie Ihre Kryptowährungen sicher aufbewahren können.
Eine Krypto-Börse und ein Wallet speichern die öffentlichen und privaten Schlüssel ihrer Nutzer in einer Datenbank. Wenn dies sicher geschieht, werden diese Schlüssel in Cold Storage aufbewahrt. Das bedeutet, dass sich die Schlüssel in einer Datenbank befinden, die nicht rund um die Uhr mit dem Internet verbunden ist.
Außerdem ist es wichtig, dass die Börse und das Wallet durch geeignete Kryptografie abgesichert sind. Wenn ein Nutzer seine privaten Schlüssel benötigt, um eine Transaktion durchzuführen, wird dieser Schlüssel aus der Datenbank abgerufen. Ist dies nicht ausreichend gesichert, können Kriminelle darauf zugreifen.
Krypto-Börsen und Wallets sind eine Goldgrube für Kriminelle. Sie werden daher alles tun, um an die hier gespeicherten Kryptowährungen zu gelangen. Denn ein erfolgreicher Angriff kann dazu führen, dass alle Kryptowährungen gestohlen werden. Also mit nur einem einzigen Angriff.
Natürlich muss die Sicherheit einer Börse und eines Wallets stimmen, aber Sie selbst können auch viel tun, um sich vor einem solchen Angriff zu schützen. Das beginnt mit Recherche. Bevor Sie eine Börse oder ein Wallet nutzen, sollten Sie sich die Sicherheit genau ansehen. Wie werden Schlüssel und Kryptowährungen gespeichert? Welche Formen der Kontosicherheit werden angeboten? Gab es in der Vergangenheit erfolgreiche Hacks? Das sind einige der Fragen, die Sie sich stellen können.
Zweitens können Sie dafür sorgen, dass Sie Ihre Kryptowährungen selbst an einem sicheren Ort aufbewahren. Ein Cold Wallet, auch Hardware-Wallet genannt, ist deutlich sicherer als Software-Wallets wie Metamask. Entscheiden Sie für sich, ob es sinnvoll wäre, ein Cold Wallet zu verwenden. Wägen Sie zum Beispiel die Vor- und Nachteile gegeneinander ab.
Ein Cold Wallet ist dasselbe wie ein Hot Wallet, nur dass Ihre privaten Schlüssel hier nicht online gespeichert werden. Stattdessen werden sie auf einem Hardware-Gerät gespeichert, das Sie von einem Gerät trennen können. Denken Sie zum Beispiel an einen USB-Stick. Wenn das Hardware-Wallet nicht mit einem Computer verbunden ist, können Hacker unmöglich auf die darauf gespeicherten öffentlichen Schlüssel zugreifen.
Bitcoin wird auch im Dark Web широко genutzt. Das ist ein Teil des Internets, der alles andere als zugänglich ist. Sie können nur über einen speziellen Tor-Browser darauf zugreifen. Dieser Browser sorgt dafür, dass die Identität des Nutzers verborgen bleibt.
Die Marktplätze im Dark Web akzeptieren fast ausschließlich Zahlungen mit Kryptowährungen wie Bitcoin. Weil solche Websites außerhalb des Blickfelds von Regierungen und Behörden liegen, ist das Risiko von Problemen besonders hoch. So gab es in der Vergangenheit einen Angriff auf Mt. Gox, bei dem Bitcoin im Wert von mehr als 100 Millionen US-Dollar gestohlen wurden.
Einige dieser Websites sehen aus wie ein Marktplatz, obwohl es sich in Wirklichkeit um eine von Hackern eingerichtete Falle handelt. Sobald Nutzer eine Transaktion durchführen, werden die Schlüssel der Nutzer gestohlen.
Daher ist es besonders wichtig, darüber nachzudenken, was Sie tun werden und wo Sie es tun werden. Das gilt nicht nur für das Dark Web, sondern für das Internet insgesamt. Denn dasselbe kann auch auf einer Website passieren, die für jeden zugänglich ist. In der Vergangenheit haben Tausende von Menschen Bitcoin verloren, weil sie eine gefälschte Website genutzt haben, die von Kriminellen eingerichtet wurde. Phishing wird eingesetzt, um Nutzer auf solche Websites zu locken.
Kriminelle haben verschiedene Wege gefunden, Menschen Bitcoin zu stehlen. Sie tun dies, indem sie bestimmte Systeme hacken, wodurch sie Zugriff auf die privaten Schlüssel der Nutzer erhalten. Dadurch wirkt es so, als könnten die Hacks aufgrund von Schwachstellen in den Systemen durchgeführt werden, obwohl es in Wirklichkeit an den Menschen selbst liegt.
Sicherheit im Internet beginnt immer beim Nutzer selbst. Durch gründliche Recherche zu bestimmten Websites und die richtige Aufbewahrung Ihrer Kryptowährungen können Sie bereits viele Probleme vermeiden. Darüber hinaus können Sie oft zusätzliche Sicherheitsmethoden nutzen, die Krypto-Börsen oder Wallets anbieten.
Denken Sie zum Beispiel an die Zwei-Faktor-Authentifizierung, die Sie bei Coinmerce nutzen können. Wenn Sie diese aktivieren, müssen Sie einen zusätzlichen Schritt ausführen, bevor Sie sich anmelden können. Denken Sie zum Beispiel an die Eingabe eines Codes, den Sie per E-Mail oder SMS erhalten haben. Auf diese Weise können Sie selbst bereits viele Probleme vermeiden.